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Im Sommer 2016 konnten die geplanten Erweiterungsarbeiten an der Oberleitung der N-Anlage...


22.04.16 18:22

Schweinerei im Clubheim

Bad Oeynhausen - Werste / April 2016


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Die Gartenbahn | Spur IIm

Seit vielen Jahren gab/gibt es in unserem Club schon Mitglieder, die das Verlangen nach einer größeren Spur als der Spur H0 in ihrem Herzen trugen/tragen.

Da noch kein Club-Mitglied Schienen, Wagen und Lokomotiven dieses Maßstabs sein Eigen nennen konnte, schlummerte die Idee einer solchen Anlage vor sich hin, bis einem unserer Kollegen durch einen glücklichen Zufall eine kleine "STAINZ" in die Hände viel.

Ab da war der Gedanke ausgeprägt und nicht mehr löschbar, auch etwas im Maßstab IIm "zu machen".  

 

Bedingt durch den Platzmangel in den ehemaligen, sich im Keller befindenden Clubräumen in Löhne-Gohfeld, wurde beschlossen, zunächst nur einen Kreis an der Decke zu bauen, der über den Köpfen unserer Besucher entlang der damaligen HO-Anlage führte.  
Durch diesen "kleinen" Kreis angetan, manifestierte sich das feste Vorhaben, dass in einem neuen Clubheim auch eine Gartenbahn-Anlage im Maßstab 1:22,5 entstehen soll(te).

Und so kam es - wie es kommen sollte :
Im neuen Clubheim in Bad Oeynhausen-Werste wurde erst einmal mit dem zur Verfügung stehenden Gleismaterial eine Anlage mit zwei Kreisen und einigen Ausweichgleisen gebaut, auf der dann das mittlerweile auch vorhandene Roll-Material gefahren und gezeigt werden konnte.

Doch : Was sind schon zwei "kleine" Kreise ?? Nie genug !!

Also zog die Anlage um in den zweiten, hinteren Clubraum, in dem endlich der nötige Platz zur Verfügung stand. Für eine Bahn mit Landschaft, für Gebäude und einen mehrgleisigen Bahnhof und, und, und ......       

 

  

Gesagt - getan !!  Aber - wie ??

Schnell erkannten wir, dass man in diesem Maßstab nie genug Platz hat. Immer wieder wurde das Untergestell größer gebaut und/oder ergänzt.
Hier noch ein Stück und da noch ein Stück, aber es blieb immer eine Anlage mit zwei Kreisen. Jetzt hatte sie auch einen Bahnhof, einen großen Tunnel, Abstellgleise und ein großes Sägewerk, das man als derzeitiges Prunkstück dieser Anlage bezeichnen darf. Perfekter wurde alles noch dadurch, dass die Gleise eingeschottert wurden und ein Berg entstand.

Aber - auch dieses war natürlich noch nicht genug; und so entschlossen sich die Freunde dieser Spur für einen erneuten Umbau. 
Jetzt wurde auch die Streckenführung geändert, denn aus zwei Kreisen entstand durch eine abermalige Erweiterung ein wesentlich Größerer.
Wie schon bei den anderen Anlagen wurde erneut eine Blocksteuerung integriert, die es nun ermöglicht, mit maximal 4 Zügen gleichzeitig zu fahren.
Bei den ersten Probefahrten wurden dabei festgestellt, dass eine Anlage in dieser Größe nicht mehr mit zwei kleinen Trafos versorgt werden kann. Das war ebenso wenig in die Planungsüberlegungen eingeflossen wie die Tatsache, dass elektrische Bauteile, die bisher verwendet wurden, den "höheren Strömen" nicht standhalten. Dabei wurde auch gelernt, dass große LGB-Loks mehr als 1,5 Ampere Fahrstrom benötigen. 
Und so hat der Satz, der einen Modelleisenbahner das Leben lang begleitet,  mal wieder seine Berechtigung: "Man lernt eben nie aus"  

Trotz solcher Erkenntnisse werden unsere LGB-Fans garantiert nicht den Mut verlieren und weiter bauen...