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DRECK-Schleuder ohne Geruchverschluss

Wenn Zeche, Kokerei, Hochofen, Gießerei und Walzwerk auf einem Areal zusammenstehen und dann noch...


24.10.16 18:22

SPANNUNGS-geladen

Im Sommer 2016 konnten die geplanten Erweiterungsarbeiten an der Oberleitung der N-Anlage...


22.04.16 18:22

Schweinerei im Clubheim

Bad Oeynhausen - Werste / April 2016


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Fangen wir im Rückblick zu der langen Geschichte unserer HO-Anlage doch einfach mit dem vorletzten Umzug im Jahr 1986 in unser damaliges Clubheim in Löhne-Melbergen an :

Da standen wir nun - ein leerer Raum, eine leere Fläche.... und hier soll bis zur nächsten Ausstellung wieder eine HO-Anlage stehen ??
Aber wie soll sie aussehen und was für ein Motiv wollen wir denn darstellen ??

Aus den Erfahrungen unserer alten Clubanlage wussten wir: Eine automatisierte Hauptstrecke soll es auf jeden Fall geben, aber auch manueller Spielbetrieb im Rangierbereich und beim Bahnbetriebswerk.
Auch das Thema "Gleich- oder Wechselstrom" war kein Thema, hatten wir doch von der alten Anlage noch jede Menge Gleismaterial "gerettet". Zudem waren wir ja auch mit der Materie "Wechselstrom" bestens vertraut.

So entschlossen wir uns für das allseits beliebte Thema einer zweigleisigen Hauptstrecke mit Bahnhof, einer abzweigenden Nebenstrecke nebst BW und Güterbahnhof.  

Bedingt durch die Größe des Raumes wurde ganz schnell die U-Form favorisiert, allerdings nicht dierekt an der Wand, sondern mit genug Abstand von den Außenwänden aufgestellt, um sich hinter der Anlage bewegen und die Stellpulte bedienen zu können.   

     

Unsere HO-Anlage | Der Klassiker unserer jährlichen Modellbahnschau

Bis hier hin waren wir noch auf keine neuen Hindernisse gestoßen, aber wie sollte diese Anlage gesteuert werden? Ganz einfach, denn dafür hat Märklin die Schaltgleise, deren Wippen durch die Schleifer der Loks oder Anhänger die Signale je nach Bedarf auf "Rot" oder "Grün" schalten und so für die Blocksteuerung sorgen.
Außerdem erkannten diese Wippen die Fahrtrichtung der Fahrzeuge und waren damit auch geeignet für die Pendelsteuerung der Nebenbahn.
Mit der Vorgabe dieser Entscheidungen wurde die Anlage mit dieser Technik ausgerüstet und mit dem Anlagenbau begonnen.
Auch an die "Gleichstrom-Mitglieder" wurde gedacht - dafür entstand eine Nebenbahn, die Stadt- und Landbereiche miteinander verband und mit konventionellem Gleichstrom betrieben wurde.   

Wie zu erwarten, dauerte es natürlich nicht besondrs lange und die "neue" Technik mit den Schaltgleisen bewährte sich doch nicht als kontinuierlich nutzbare Anwendung.
Also wurde wieder mal auseinandergebaut und geändert und anschließend zusammengebaut. Diesmal aber war es die richtige Entscheidung, wie wir schon in den einschlägigen Fachzeitschriften nachgelesen hatten: Reedkontakte in den Schienen und Magnete unter bzw. an den Loks und Wagen - meist Schlusswagen.
Jetzt hatten wir endlich das Richtige getan, denn alles bewährte sich beim Dauerbetrieb und hielt zudem noch dem gestiegenen Anspruch stand, denn gleichzeitig hatten wir auch einen Steuerung entwickelt, die sicherstellte, dass unsere Güterzüge nicht mehr im Bahnhof - wie bisher anhielten -sondern über ein separates Gleis ohne Stopp durch den Bahnhof durchfuhren.          

Nach der Ausstellung 2002 und dem Angebot von neuen Räumlichkeiten in Bad Oeynhausen-Werste wurde dann der Entschluss gefasst, wieder mal umzuziehen.
Aber es musste diese funktionierende Anlage mitgenommen werden, die ohne Trennstellen seinerzeit konzipiert und gebaut wurde. Damit sie überhaupt aus dem Keller in Löhne-Melbergen transportiert werden konnte, wurde sie an den Eckpunkten und an weingen Stellen der Längsstrecken im wahrsten Worte "durchgeschnitten".
Nur so konnten wir die Anlage - nun nicht mehr in U-Form wieder aufbaubar sondern als lang gestreckte ca. 20 Meter lange Anlage - wieder zusammenstellen, an den "Schnittstellen" wieder zusammenfügen und entsprechend landschaftlich überarbeiten.
So einfach war das alles aber auch nicht, mussten doch die jeweiligen, vorher in den Kurven liegenden Bahnhofseinfahrten umgebaut und der neuen Anlageform angepasst werden.
Außerdem wurde in dem Zusammenhang noch die Gleichstrom-Nebenstrecke auf Wechselstrom umgebaut und zudem an den Bahnhof angeschlossen, damit auch die Züge von und auf die Nebenstrecke rangiert werden konnten.